Wissenswertes für das Gastgewerbe

Wissen ist der Schlüssel zum Wandel. In unserer Lesetipp-Sammlung finden Sie spannende Artikel, inspirierende Bücher und wegweisende Veröffentlichungen rund um die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Gastgewerbe. Ob praxisnahe Ratgeber, tiefgehende Analysen oder visionäre Konzepte – hier gibt es wertvolle Impulse für die Zukunft Ihres Betriebs. Viel Spaß beim Entdecken und Weiterdenken!

15. DGE Ernährungsbericht

Mit dem 15. DGE-Ernährungsbericht legt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) erneut eine umfassende Analyse und Bewertung der Ernährungssituation in Deutschland vor. Die in regelmäßigen Abständen erscheinenden DGE-Ernährungsberichte sind ein wichtiger Gradmesser für die Ernährungsgewohnheiten der Bevölkerung, ihre gesundheitlichen Auswirkungen und den Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Trendreport Ernährung 2025

Der neue Trendreport bestätigt und vertieft die Entwicklungen der letzten Jahre: Die Art und Weise, wie wir essen, befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Ernährung ist längst mehr als nur Nahrungsaufnahme – sie wird zum Ausdruck von Identität, Verantwortung und Zukunftsgestaltung. Der Report, für den 199 Ernährungsexpert:innen befragt wurden, zeigt dabei neue Entwicklungen mit einem erfreulich pragmatischen Ansatz. Die Transformation auf unseren Tellern hat begonnen – und sie schmeckt fantastisch!

Gutes Essen für Deutschland - Ernährungsstrategie der Bundesregierung

Wie und was wir essen, beeinflusst nicht nur unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Es wirkt sich auch auf unsere Lebensgrundlagen aus: auf Umwelt und Klima, auf Tiere und die Artenvielfalt in Deutschland und weltweit. Das heißt: Gute Ernährung, also eine gesunde und nachhaltige Ernährungsweise, tut nicht nur jedem einzelnen Menschen gut, indem sie die Gesundheit stärkt, die physische und psychische Verfassung positiv beeinflusst und hilft, Krankheiten zu vermeiden. Sie ist gleichzeitig auch gut für den Planeten.

Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor in Hotellerie & Gastronomie

Ein Blick auf den Hotel- und Gastronomiemarkt zeigt, dass Nachhaltigkeit keine Modeerscheinung ist. Die Autoren erläutern, was Nachhaltigkeit im Gastgewerbe bedeutet, welche erfolgversprechenden Strategien existieren und welche Werkzeuge eingesetzt werden können. Insbesondere Antworten auf folgende Fragen unterstützen gastgewerbliche Unternehmer bei der Entscheidung, ob und in welchem Maße sie auf Nachhaltigkeit setzen sollten: Bringt das Investment in Nachhaltigkeit einen Return on Investment? Welche Nachhaltigkeitsstrategie passt zum eigenen Betrieb? Welche Maßnahmen sind für welchen gastgewerblichen Betriebstyp geeignet? Welche Vorschriften gelten für mein Unternehmen in Bezug auf die Berichterstattung oder die Vermarktung von Nachhaltigkeit? Was bedeuten die Corporate Sustainability Reporting Directive und die EU-Taxonomie für den eigenen Betrieb?

Die Zukunft der Gastro

In "Die Zukunft der Gastro" zeigen Gastronomie-Entwickler Jan Scheidsteger und Zukunftsforscher Oliver Leisse anhand konkreter Empfehlungen, zahlreicher Best-Practices und inspirierender Szenarien den Weg in die Zukunft der Branche. Entstanden ist ein unverzichtbares, kompaktes Arbeitsbuch für Gastronomen, Gastronomie-Entwickler, Manager und (zukünftige) Führungskräfte und alle, die in der Gastronomie etwas bewegen und sich weiterentwickeln möchten. 

In Zeiten, in denen sich alles ständig verändert, steht die Gastronomie vor enormen Herausforderungen. Agil sein, kreativ denken und innovative Lösungen finden – das ist heute ein Muss, um immer wieder neu durchzustarten und den Ansprüchen von morgen gerecht zu werden. 

Gastronomie ist weit mehr als nur das Zubereiten und Servieren von Speisen – sie ist der soziale Klebstoff, der Menschen zusammenbringt. Genau darin steckt eine riesige Chance für alle, die in dieser Branche tätig sind. Der Erfolg hängt daher stark von der Zufriedenheit der Gäste ab. 

Leitsätze einer Kreislaufwirtschaft

Der Begriff der Kreislaufwirtschaft ist in Deutschland eng verknüpft mit dem Bewusstsein für eine gut funktionierende Abfallwirtschaft. Das Papier beschreibt die Grundzüge einer Kreislaufwirtschaft aus der Erfahrung und interdisziplinären Diskussion der
Fachwissenschaftler*innen des Fachbereichs „Nachhaltige Produktion, Produkte, Kreislaufwirtschaft“ am Umweltbundesamt. Mithilfe von neun verschränkten Leitsätzen werden Zielsetzungen, Gestaltungsräume, Handlungsmaßstäbe, wichtige Stellgrößen, Anforderungen und Erfolgsfaktoren systematisch dargelegt.

Playbook: Mehrweg am Point of Sale

Der Nudging-Katalog stellt sieben Mehrweg-Nudges vor, vom Mehrweg als Standard bis zu einer Mehrweg-Challenge für Mitarbeitende. Diese Liste ist nicht abschließend, weitere
vielversprechende Maßnahmen warten nur darauf, von dir entdeckt zu werden.

Nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung

Die Reduzierung der Lebensmittelverschwendung stellt aus ethischer, ökologischer und ökonomischer Sicht eine Herausforderung für alle Beteiligten dar: für die Politik, für die Wirtschaftsbeteiligten, die Verbraucherinnen und Verbraucher, die Wissenschaft und die Zivilgesellschaft.

Die Herstellung von Lebensmitteln beansprucht wertvolle Ressourcen wie Boden, Wasser, Energie und Treibstoff und ist mit Emissionen von Treibhausgasen verbunden, daher sollten Lebensmittel nicht unnötig verloren gehen oder verschwendet werden.

Report zum Labor Tempelhof

Das Labor Tempelhof hat nicht nur zum Ziel Cradle to Cradle-Innovationen und nachhaltige Lösungsmöglichkeiten vor Ort in die Tat umzusetzen. Das Projekt soll auch systemische Veränderungen hin zu einer klima- und ressourcenpositiven Kreislaufwirtschaft anregen.

Die Initiator*innen Cradle to Cradle NGO, KKT GmbH – Kikis Kleiner Tourneeservice, Loft Concerts GmbH und Side by Side Eventsupport GmbH haben daher in Kooperation mit der Unternehmensberatung Boston Consulting Group und der strategischen Politikberatung Adelphi die Erkenntnisse aus der Umsetzung der C2C-Innovationen und nachhaltigen Alternativen ausgewertet und Innovationspotenziale sowie fehlende oder fehlleitende politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen identifiziert.

Öko-Barometer 2022

Die ökologische Landwirtschaft leistet dabei einen wichtigen Beitrag zum Natur-, Umwelt- und Klimaschutz. Sie bietet ein Gesamtpaket an Nachhaltigkeit an – von der Produktion,
über die Verarbeitung bis zur klaren Kennzeichnung für Verbraucherinnen und Verbraucher. Aus diesem Grund haben wir uns in der Bundesregierung zum Ziel gesetzt,
30 Prozent Öko-Landbau bis zum Jahr 2030 zu erreichen.

Handbuch: Mehrweg auf Großveranstaltungen

Großveranstaltungen sind mehr als nur Orte des Feierns oder Zusammenkommens – sie schaffen Raum für Veränderungen und können in die Gesellschaft hinein inspirieren. Sie haben die Kraft, Menschen zum Umdenken anzuregen und positive Veränderungen voranzutreiben. Hier treffen tausende Besucher:innen aufeinander, tauschen sich aus und schaffen gemeinsame Erlebnisse, die weit über das Event hinaus nachwirken.

Gleichzeitig hinterlassen Großveranstaltungen, wie Konzerte, Festivals und Messen, häufig einen enormen ökologischen Fußabdruck: Neben dem Verbrauch von Wasser und Energie, werden auch durch Einwegverpackungen, wie Becher, Teller, Schalen und Besteck, wertvolle Ressourcen verbraucht. Eine Umstellung auf bessere Lösungen ist jedoch nicht immer trivial. Logistische Herausforderungen bei Transport und Lagerung, der Entsorgung von Abfällen und Rückgabe sowie Reinigung von Mehrweg erschweren es, nachhaltige Lösungen umzusetzen.

Transformation gemeinsam gerecht gestalten

National bildet die Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie den politischen Rahmen für die Umsetzung der Agenda 2030. Sie beschreibt den Weg zu einer nachhaltigen, ökonomisch starken, sozial ausgewogenen und ökologisch verträglichen Entwicklung in Deutschland. Die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie stärkt dabei unter anderem die in der Agenda 2030 integral angelegte, wichtige soziale Dimension von Nachhaltigkeit und legt mehr Gewicht auf Teilhabe, Partizipation und Bildung.

Inklusion in der Hotellerie

Inklusion in der Hotellerie ist nicht nur eine Frage der Unternehmenskultur und der Rahmenbedingungen, sondern hängt maßgeblich von der Haltung und dem Engagement der Mitarbeiter:innen ab. Wie stehen sie zu dem Thema und was kann getan werden, um die Offenheit und das Verständnis für Inklusion zu fördern?
Studien zeigen, dass die Bereitschaft der Mitarbeiter:innen, Inklusion zu leben, durchaus vorhanden ist. Forschung zum Betriebsklima in Inklusionsbetrieben und gerade auch Inklusionshotels (z.B. Gröschl, 2012) hebt die überdurchschnittliche Zufriedenheit und Motivation der dort Beschäftigen hervor. Viele erkennen die Vorteile eines diversen Teams und sind bereit, sich auf neue Kolleg*innen mit Behinderungen einzulassen. Dennoch gibt es auch Unsicherheiten und Vorbehalte, die oft auf mangelnder Information und fehlenden Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit Behinderungen beruhen.

Scroll nach oben